Kammerkonzert "Ars Plural Trio"

im Jahr 2019 gab das Ars Plural Trio sein Debut-Konzert.
Die Cellistin und den Geiger verband von 1996-1998 in Santiago de Compostela eine enge musikalische Zusammenarbeit. An die alte Freundschaft anknüpfend, trafen sich die beiden Musiker nach vielen Jahren zu diesem anspruchsvollen Projekt. Mit dem brasilianischen Pianisten Paulo Brasil war die Besetzung perfekt:
Die Zuhörer der bisherigen Konzerte waren sich einig, dass das innige Miteinander der drei Musiker in jedem Moment miterlebbar und dadurch ein einmaliges musikalisches Erlebnis ist.
Die Zusammenarbeit wurde inzwischen auch mit einem Stipendium des Deutschen Musikrates gewürdigt. Der in Brasilien bekannte Komponist Marcos Lucas komponierte für das Ars Plural Trio das Werk „Frankfur-T-Rio“. 

Das Ars Plural Trio widmet sich dem Trio d-moll op. 49 von Felix Mendelssohn-Bartholdy
und dem „Dumky“-Trio e-moll op. 90  von Antonin Dvorak.
Die beiden Werke voller Melodien-Reichtum und Leidenschaft sind dem Ars Plural Trio wie auf den Leib geschrieben. Die drei Musiker freuen sich schon jetzt darauf, ihre Begeisterung für diese wunderbare Musik mit dem Publikum zu teilen.   

Das Werk von F. Mendelssohn-Bartholdy hat vier Sätze:
Molto Allegro agitato,  
Andante con moto tranquillo,
Leggero e vivace  
Finale. Allegro assai appassionato
1840 wurde das Trio im Gewandhaus Leipzig mit Felix Mendelssohn am Klavier uraufgeführt.
Robert Schumann nannte diese Komposition ein „Meistertrio der Gegenwart“. Auch heute gehört es zu den meistgespielten Werken dieses Genres.   

Das Dumky-Trio von Antonin Dvorak wurde 1891 uraufgeführt.
Auch hier war der Komponist selbst am Klavier zu hören und ebenfalls eroberte dieses Trio die Herzen des Publikums im Sturm!
Dumka ist die Bezeichnung für einen ukrainischen Tanz, in dem sich schwermütige und tänzerisch-überschwängliche Abschnitte abwechseln.

Lento maestoso – Allegro quasi doppio movimento (attaca)
Poco Adagio – Vivace non troppo (attaca)
Andante – Vivace non troppo
Andante moderato – Allegretto scherzando – Meno mosso
Allegro
Lento maestoso – Vivace

Paolo Brasil war Preisträger mehrerer internationaler Klavierwettbewerbe. Nach seinem erfolgreichen Studium am Moskauer Konservatorium sowie am Konservatorium in Wien führte ihn seine Karriere als Konzert-Pianist in viele Städte Europas und Brasiliens. Seit Jahren wird er als Solist verschiedener Orchester eingeladen und als Kammermusikpartner gerne engagiert. Zur Zeit lebt er in Ferrol (Spanien). 

Ruben Dario Reina, Preisträger mehrerer Wettbewerbe, startete nach seinem Studium am Moskauer Konservatorium eine internationale Karriere als Konzertgeiger.
Er spielte für das Radio de la Suisse Romande und das Nationale Radio Spanien, als Gastsolist wird er von den großen Symphonieorchestern Südamerikas eingeladen. Seit 2002 ist er Mitglied des Symphonieorchesters Radio Television Espanola.

Regine Daniels-Stoll nahm nach dem Studium in Karlsruhe und Paris eine Orchesterstelle in der Real Filharmonia de Galicia (Spanien) an. Seit 2000 lebt sie in Frankfurt (Oder). Seitdem konzertiert sie mit der russischen Pianistin Anna Polomoshnyk und mit dem Duo Bracello in zahlreichen Städten Deutschlands. Seit 2018 ist sie Mitglied im Genius Streichquartett. Solo- und Kammermusik- Auftritte führten sie nach Brasilien, Deutschland und Polen. Seit 25 Jahren unterrichtet sie Cello und arbeitet mit Kammermusik-Gruppen.
 

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